Buch: Die Linke auf den Philippinen

Eine Einführung. Die Entwicklung der philippinischen Linken hängt eng mit der Geschichte der kommunistischen Revolutionsbewegung und ihrer blutigen Unterdrückung zusammen. Von dieser einst stärksten Gegnerin des damaligen Diktators Ferdinand Marcos in den 1970er und 1980er Jahren, sind heute nur wenige Bastionen der Guerilla geblieben. Die philippinische Linke der Gegenwart zeichnet sich durch Heterogenität und ein breites Spektrum an Zugängen und Positionen aus. An Stelle ideologischer Motive trat stärker themenbezogenes Engagement zu Menschenrechten, Feminismus, dem Recht auf Land bis hin zu ökologischen Kämpfen. Die wichtigsten Akteur*innen, Positionen und Auseinandersetzungen der neuen Linken werden in dieser Einführung vorgestellt. Historisch greift sie etwas weiter zurück, beginnend mit den Widerstandsbewegungen der 1930er und 1950er-Jahre. Im gegenwärtigen politischen Klima werden nach wie vor Aktivist*innen ermordet und stehen Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung. All dies im Namen des vom autoritären Präsidenten Duterte ausgerufenen Anti-­Drogenkriegs. 

Erschienen im Mandelbaum Verlag. Mehr Infos dazu auf der Verlags-Homepage.

Interview für Radio Blau, Das Freie Radio aus Leipzig, über die Geschichte der philippinischen Linken und der aktuellen Situation unter Präsident Duterte: https://www.freie-radios.net/105728 

Rezension im Südwind Magazin
Rezension in der Zeitung Junge Welt
Interview im Lower Class Magazine

Buchpräsentationen:

  • Donnerstag, 26. November 2020, 19 Uhr, Online-Veranstaltung der Grünen Interkulturell OÖ. 
  • Sonntag, 1. November 2020, 18 Uhr, Online-Veranstaltung des philippinenbüro. Hier zum Nachschauen.
Cover

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